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Ferienwohnungen in Oberammergau

 
Ferienwohnungen***
ab 42,- €/ Ü

Ferienwohnungen*** Detter
Leupoldstr. 10
D-82487 Oberammergau (Bayerische Alpen)
Bayern
Tel.: (08822) 920211
Mobil: (0171) 4433516
Fax: (08822) 920233
E-Mail: info@fewo-detter.de
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Ein herzliches Grüß Gott im Passionsspielort Oberammergau!

Umgeben von einer einmaligen Berglandschaft liegt Oberammergau im idyllischen Ammertal, das sich durch seine Schönheit, Ruhe und unberührte Natur auszeichnet. In ruhiger und doch zentraler Liege mit herrlichem Blick auf die Berge bieten wir Ihnen eine 2-Zimmer sowie eine 3-Zimmer Ferienwohnung mit gehobener Ausstattung.

   

Zu allen Jahreszeiten findet der Erholungssuchende in unserem Höhenluftkurort alles, was zum gesundheitsfördernden Urlaub gehört. Doch auch für den unternehmungslustigen Gast und für den Sportler hat Oberammergau ein breites Angebot. So ist zum Beispiel ein Besuch in unserem Alpenbad mit Hallenbad, Heiß- und Sprudelbecken, zwei Sportbecken und einem runden Wellenbecken im Freien, Planschbecken für die Kleinen, Mineralwasserbecken, Riesenrutschen, Sauna, Solarien, Bar und Restaurant ein Muss.

Zum Wandern und Bergsteigen bietet Oberammergau eine Vielzahl an Möglichkeiten. Dafür sorgen eine Seilbahn auf den Laber (1684 m ü. NN) und eine Doppelsesselbahn zum Kolbensattel. Beide sind im Winter auch herrliche Skigebiete; dann zusätzlich mit neun Schlepp- und Babyliften.

Wintersport wird hier groß geschrieben, jetzt auch schneesicher Dank der neuen Beschneiungsanlage! Oberammergau hat ein großes Netz an maschinenpräparierten Skiabfahrten und Langlaufloipen (ca. 100 km), Eisplatz, Eisstockbahn und Nachtskilauf in Unterammergau mit Beschneiungsanlage.

Für den Ballsport existieren Tennisplätze im Freien und in der Halle, Squashcourts, Fitnessstudio, Sauna und Solarium. Auch Radfahren und Mountainbiking ist in der Umgebung ein großes Erlebnis.

Großen Stellenwert in Oberammergau hat das Kulturelle. Neben geführten Besichtigungen im Passionstheater, Bibliothek im Ammergauer Haus, Besuch des Heimatmuseums oder des Pilatushauses liegt das Schloß Linderhof, sowie das Kloster Ettal in naher Umgebung. Oberammergaus Lage ist sehr zentral. München, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Schloß Neuschwanstein und die Wieskirche sind nur ein paar Punkte hierzu.

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Grundrisse

Unsere Ferienwohnungen liegen in traumhafter Natur, sonnig und mit herrlichem Panoramarundblick auf die Berge in der Umgebung. Absolut ruhige und zentrale Lage mit unmittelbarer Nähe zu den Kliniken und nur fünf Gehminuten vom Ortskern entfernt. Viele Wanderwege, das Freizeitzentrum "Wellenberg" und die Laber-Bergbahn sind gut zu Fuß zu erreichen.

Sie können für Ihren Aufenthalt zwischen der 2-Zimmer-Ferienwohnung "Laber" und der 3-Zimmer-Ferienwohnung "Kofel" wählen.

Unsere Ferienwohnungen sind rauchfrei. Leider sind wir nicht für Kleinkinder eingerichtet und können keine Haustiere beherbergen.

Ausstattung

   

Separater Wohn- und Schlafraum (3-Zimmer-Ferienwohnung mit 2 Doppelbett-Zimmern), Essecke, komplette Küche, hochwertige Badausstattung mit Dusche/WC, Garderobe, Südterrasse, Kabel-TV, Radio, Telefon, eigener Eingang und Parkplätze.

 

Die ruhigen 2- und 3-Zimmer-Ferienwohnungen im rustikalen Stil bieten mit ihrer gehobenen Ausstattung komfortable Gemütlichkeit für 2 bis 4 Personen.

Unsere Ferienwohnungen sind rauchfrei. Leider sind wir nicht für Kleinkinder eingerichtet und können keine Haustiere beherbergen.

Bettwäsche und Handtücher gehören bei uns selbstverständlich zum Standard.

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Preise & Konditionen

Ferienwohnung "KOFEL" pro Tag in der 1. Woche

50,- €

Ferienwohnung "KOFEL" pro Tag in der 2. Woche

47,50 €

Ferienwohnung "LABER" pro Tag in der 1. Woche

42,- €

Ferienwohnung "LABER" pro Tag in der 2. Woche

39,50 €

Kurtaxe pro Tag und Person 1.1. bis 31.10. und 21.12. bis 31.12.

1,30 €

Kurtaxe pro Tag und Person 1.11. bis 20.12.

1,- €

Kinder bis 16 Jahre

frei

Schwerbehinderte ab 70 %

frei

Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit Vermerk "B"

frei

Telefon pro Einheit

0,20 €

Die Preise verstehen sich jeweils für 2 Personen, jede weitere Person zahlt pro Tag 8,- €. Für Übernachtungs-Besucher oder sonstigen Kurzaufenthalt von mitreisenden Gästen bis zu 4 Tagen berechnen wir jedoch pro Person und Tag 12,- €, mindestens aber 25,- €. Bitte beachten Sie auch, dass wir unsere Ferienwohnung nur wochenweise vermieten.

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Sehenswürdigkeiten & Umgebung

 

Das schöne Oberammergau - Hier lohnt sich ein Besuch

Der 5000 Seelen Ort ist weltweit nicht nur bekannt durch seine Passionsspiele alle zehn Jahre, sondern auch durch seine Holzschnitzereien und anderen Künste. Hier nun erhalten Sie einen kleinen Auszug der Kunstschätze in Oberammergau. Ortsführungen jeden Samstag 14:00 Uhr ab Ammergauer Haus.

Lüftlmalerei

So wird die Handwerkskunst genannt, die auf die barocke Fassadenmalerei italienischen und süddeutschen Ursprungs zurückgeht. Wohlhabende Händler, Bauern und Handwerker stellten im 18. Jahrhundert Ihren Reichtum durch üppig bemalte Fassaden zur Schau. Die Motive stammen hierbei vorwiegend aus dem religiösen Themenkreis, also insbesondere Heiligenfiguren, in Oberammergau vielfach auch Themen rund um die Passionsspiele.

Die Maltechnik ist eine sogenannte Freskotechnik, d.h. die mineralischen Wasserfarben werden auf den frischen Putz aufgetragen und verbinden sich beim Trocknen zu einer wasserunlöslichen Farbschicht. Die Notwendigkeit zur raschen Arbeit an der frischen Luft hat auch zu den Mutmaßungen geführt, dass der Begriff "Lüftlmalerei" auf diese Maltechnik zurückginge.

Eher zutreffen dürfte jedoch die Erklärung, dass der Name auf Franz Seraph Zwinck (1748 - 1792) zurückgeht, den wohl berühmtesten seiner Zunft. Er lebte nämlich zeitweise in einem Haus "Zum Lüftl" in Oberammergau und wurde deshalb aufgrund seines Berufes als "Lüftlmaler" bezeichnet. Und aus diesem Namen für Zwinck entwickelte sich vermutlich im Laufe des 19. Jahrhunderts die Bezeichnung für den ganzen Berufszweig.

Dieser Franz Seraph Zwinck hinterließ in Oberammergau und Umgebung zahlreiche wunderschön verzierte Fassaden. Die wohl bemerkenswertesten darunter dürften das "Forsthaus", das "Mußldomahaus" und nicht zuletzt das "Pilatushaus" mit seiner prächtigen Scheinarchitektur sein.

Skulpturenweg

Oberammergau blickt auf eine Jahrhundert lange Tradition der Bildhauerei zurück und ist als Dorf der Herrgottschnitzer weithin berühmt geworden. Doch auch die künstlerische Gegenwart ist im Ort erfreulich lebendig, nicht zuletzt dank der hiesigen Schnitzschule, die 2003 ihr 125 jähriges Bestehen feiert. Dieser Gegenwartskunst will der Skulpturenweg ein Forum bieten und zugleich den Gästen und Einwohnern Oberammergaus den Reichtum des künstlerischen Schaffens in Ort und Region vor Augen führen. Als Thema wurde für den ersten Oberammergauer Skulpturenweg das Motto "Mensch und Tier" gewählt. Die 13 Kunstwerke wurden zwischen Passionstheater und Pfarrkirche aufgestellt. Neben der Kirche finden Sie eine Tafel mit genaueren Informationen zum Skulpturenweg.

Musik und Theater

Die Musiktradition wird in Oberammergau sehr gepflegt. Das Niveau der Kurkonzerte und anderer Musikveranstaltungen wie Matineen, Kirchenkonzerte o.a. zeugen davon. Das vielfältige Angebot erstreckt sich von Opern wie Aida oder Nabucco über Kirchen- und Kurkonzerte bis hin zu Darbietungen oberammergauer Chöre wie auch internationaler Gastkonzerte.

Leonhardiritt

Jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober findet in Unterammergau der Leonhardiritt statt. St. Leonhard ist der Schutzbefohlene der Tiere. Und so begeben sich die Menschen teils hoch zu Ross zur Kappel außerhalb Unterammergaus, wo in einer Messe die Tiere gesegnet werden.

Ludwigfeuer

Zur Erinnerung des Geburtstages König Ludwigs II. am 24. August brennen auf den Bergen rings um Oberammergau Feuer. Auf dem Aufacker wird ein großes L, eine II., auf dem Kofel eine Krone und ein Kreuz sichtbar. Dazu spielt die Blaskapelle auf dem Kofel. Während die Feuer auf dem Kofel allmählich erlöschen bewegt sich ein langer Zug von Feuermachern mit Fackeln hinab ins Dorf, wo in den Gasthäusern bin in die frühen Morgenstunden gefeiert wird.

Sternrundgang

In Oberammergau versammeln sich am letzten Abend des Jahres um 19.00 Uhr am Ammergauer Haus Einheimische und Gäste zum "Sterngang" mit einem großen, beleuchteten und sich drehenden Stern. An repräsentativen Plätzen des Ortes hält der Zug mit seinen vielen bunten Lampions an, um dort mit traditionellen Sternliedern, deren Ursprung bis in das Mittelalter zurückreicht, das neue Jahr zu besingen.

... und Umgebung

Aktivurlaub Sommer

Die Ammergauer Alpen sind Bayerns größtes Naturschutzgebiet. Die Bandbreite der Aktivitäten reicht von Wandern, Radeln und Paragliden bis hin zu Angeln oder Reiten. Ein besonderes Wander-Highlight ist der 2009 neu angelegte Meditationsweg Ammergauer mit 85,2 km Länge. Hier durchwandern Sie das Ammertal von der Wieskirche bis zum Schloss Linderhof und werden an besonderen Kraftorten inspiriert. sich selbst wieder zu entdecken und zu innerer Stärke und Ruhe zurückzufinden. Die Ammergauer Alpen sind Mitglied im Verbund "Best of Wandern", der europaweit die besten Wanderregionen mit einer hohen Servicekompetenz zusammenfasst. Herausragend hier ist das Testcenter, in dem kostenlos Wanderequipment ausgeliehen werden kann.

Aktivurlaub Winter

Schneeknirschen, klare Luft, Minusgrade - das ist der Stoff aus dem Winterträume sind. Die Ammergauer Alpen sind ein weithin schneesicherer Winkel in Bayern. Winterwandern, Langlaufen, Skifahren oder Schneeschuh gehen - alles ist möglich. Pisten in den drei Skigebieten am Kolben, am Hörnle oder 3m Steckenberg laden zu familienfreundlichem Skiurlaub ein. Der jährlich stattfindende international ausgetragene König-Ludwig-Lauf unterstreicht die Qualität der Ammergauer Alpen als Eldorado für Langläufer. Nicht umsonst hat der ADAC-Skiatlas der Region vier Sterne für sein exzellentes Loipenangebot verliehen. Wer sich etwas abseits des Trubels bewegen möchte, der leiht sich im "Best of Wandern" Testcenter Schneeschuhe aus und stapft los.

Familienurlaub

In den Ammergauer Alpen kommen kleine Gäste ganz groß raus! Statt die Zeit mit Gameboy und Computer oder im Internet zu verbringen, locken die Ammergauer Alpen mit ihren Geheimnissen ins Freie. Hier lassen sich noch richtige Abenteuer erleben: Kaulquappen fangen, Biber beobachten oder Fledermäuse in alten Höfen entdecken. Kleine Forscher erkunden im Wetzsteinmuseum Unterammergau die Geschichte der "Stoaheigler" (Wetzsteinmacher) und begeben sich danach ins Geotop, um selbst nach Steinen zu suchen. Ideal für den Familienurlaub ist das große Angebot an Ferienwohnungen bei "Urlaub auf dem Bauernhof" sowie "Kinderland"-Ferienwohnungen. Unterammergau, als ausgezeichneter "Kinderland"-Ort wartet zudem mit einer Sommerrodelbahn auf.

Gesundheitsurlaub

Die Ammergauer Alpen sind mit ihren beiden Moorheilbädern Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien eine Region, die sich der ganzheitlichen Gesundheit verschrieben hat. Basierend auf den drei Säulen Bewegung, Ernährung und Entspannung, bieten die beiden Moorkurorte außer den klassischen Kuranwendungen auch Präventionsprogramme zur Regenerierung, Stärkung und Steigerung des Wohlbefindens. Moorbäder und Moorpackungen mit dem, Bergkiefern Hochmoor aus Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien lindern nicht nur Gellenkbeschwerden, sondern helfen nachweislich bei unerfülltem Kinderwunsch. Aber selbstverständlich kann man auch einfach so entspannen und sich verwöhnen lassen. Fragen Sie nach unseren Vorschlägen für Wellness-Anwendungen.

Kloster Ettal

Mit seiner imposanten barocken Basilika und der Rokoko-Sakristei, die bis heute als die schönste Süddeutschlands gilt, ist Kloster Ettal weit über die Grenzen Bayerns bekannt. Kaiser Ludwig der Bayer gründete das Benediktinerkloster Ettal 1330. Nach 40-jähriger Bauzeit wurde die Anlage im Jahre 1370 fertiggestellt. Ab 1710 fungierte das Kloster als Ritterakademie. 1744 - nachdem ein Großbrand Kirche und Kloster zerstört hatte - wurde die Klosteranlage zu der noch heute erhaltenen Form umgestaltet. Noch heutzutage beeindruckt der Zentralbau mit dem 12-eckigen Grundriss vor allem durch die herausragende Stuckdekoration sowie durch das Deckenfresko, das den benediktinischen Himmel und seine Hauptheiligen unter der Dreifaltigkeit thematisiert.

Wieskirche

Am 14. Juni 1738 sah die Bäuerin Maria Lory in den Augen einer Figur, die den leidenden Jesus an der Geißelsäule darstellt, Feuchtigkeit, die sie für Tränen hielt. Dieses Tränenwunder war der Ausgang für die "Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" im Ortsteil Wies bei Steingaden. Von Dominikus Zimmermann wurde dafür von 1745 bis 1754 ein einzigartiges Gotteshaus geschaffen - Rokoko in höchster Vollendung schmückt die Kirche. Die Wieskirche lädt ein zum Schauen, zum Staunen, zum Beten, zum Besuch der Gottesdienste oder zum Zuhören bei einem der Konzerte im Sommer. Und nicht zuletzt regt sie zur stillen Einkehr an, um im "Gegeißelten Heiland" Gott zu begegnen. 1983 wurde die Wallfahrtskirche zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

Kappelkirche

Die idyllisch am Rande Unterammergaus gelegene Wallfahrtskirche HI. Blut, die im Volksmund als die "Kappel" bezeichnet wird, zählt wohl zu den ältesten Kirchen im Ammertal. Bereits im 9. Jahrhundert soll sich der aus dem Geschlecht der Welfen stammende Eticho als Einsiedler am Ort der heutigen Kirche niedergelassen haben. Der Bau mit hohem Spitzhelmdach entstand in spätgotischer Zeit. 1619 wurde das Langhaus angebaut und 1680 durch einen Chor ergänzt. Der Innenraum der Kirche offenbart eine harmonische Mischung aus Frühbarock, Hochbarock, Rokoko und Renaissance. Von besonderer Bedeutung sind die Deckenfresken des Oberammergauer Lüftlmalers Franz Seraph Zwinck (1779), die zusammen mit dem Hochaltarbild Kreuz und Leiden des Erlösers darstellen.

Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberammergau und weitere Juwele in den Ammergauer Alpen

Vorläufer der Oberammergauer Kirche war ein Holzbau, der zu Beginn des 18. Jh. so beschädigt war, dass neu gebaut werden musste. 1736 leitete Joseph Schmuzer den Neubau des Rokokojuwels, sein Sohn Franz Xaver war der Stuckateur. Die Decken und Wandfresken stammen vom großen Maler und Graphiker Matthäus Glinther. Bad Bayersoiens Pfarrkirche wurde 1767 von Wessobrunner Künstlern sparsam aber sehr eindrucksvoll stuckiert. Das Deckengemälde stammt vom Lüftlmaler Franz Seraph Zwinck. Bad Kohlgrubs Votivkapelle "St. Rochus" auf dem ehemaligen Pestfriedhof ist eine Stiftung der Überlebenden der Pest 1633. Unterammergaus Pfarrkirche wurde 1710 vollendet und auch bei ihrem Bildschmuck wirkte Franz Seraph Zwinck mit.

Schloss Linderhof

Am Anfang stand ein "Häusl", das König Max 11. bei der Jagd im Ammerwald aufgefallen war. Kronprinz Ludwig, der Sohn des Königs, verliebte sich alsbald in die Magie des malerischen Graswangtals. So ließ er die Jagdhütte nach dem Tode seines Vaters zu einem kleinen Palast im Stile des Zweiten Rokoko nach französischem Vorbild erweitern. Bei einer der regelmäßigen Führungen erfährt man mehr über das Schloss und seine Besonderheiten, wie etwa das "Tischlein Deck Dich" des Königs. Neben den prächtigen Räumen des Schlosses lädt der Park mit der faszinierenden künstlichen Grotte zu, einer Erkundung ein. Thematische Führungen liefern interessante Fakten und weihen in die zahlreichen "Mythen" ein, die sich um Schloss Linderhof und seinen Erbauer ranken.

Kreuzigungsgruppe

Zu Ehren König Ludwigs II. veranstalteten die Oberammergauer im Jahr 1871 eine Sonderaufführung des Passionsspiels. Der König war der einzige Zuschauer. Ludwig II. war von der Darbietung so begeistert, dass er dem Ort als Dank diese monumentale Kreuzigungsgruppe aus Marmor schenkte. Zu sehen ist die Kreuzigungsszene mit Mutter Maria und dem Jünger Johannes. Sie stammt vom Münchner Bildhauer Prof. Johann von Halbig. Von fast allen Häusern in Oberammergau aus ist dieses Denkmal zu sehen, und von hier oben genießt man einen wunderbaren Blick ins ganze Ammertal. Die feierliche Einweihung der Kreuzigungsgruppe fand am 15. Oktober 875, am 50. Geburtstag seiner Mutter Marie, hier auf dem Osterbichl in Gegenwart seiner Majestät statt.

Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein wurde im Auftrag König Ludwigs 11. ab 1868 als zweites Traum- und Märchenschloss in den Ammergauer Alpen erbaut. Geleitet von verschiedenen architektonischen und künstlerischen Motiven entstand das romantische Abbild einer mittelalterlichen Ritterburg, deren Vollendung der König selbst nie erlebte. Bereits sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Neuschwanstein im Jahr 1886 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gewährt seitdem einen beeindruckenden Einblick in die Welt des "Märchenkönigs". Wegen seiner spektakulären Lage zieht dieses faszinierende Baukunstwerk jährlich mehr als eine Million Besucher in seinen Bann. Kommen auch Sie und lassen sich in die königliche Märchenwelt entführen.

Königshaus Schachen

Das Königshaus am Schachen entstand im Jahr 1870. Das Bergdomizil Ludwigs II. auf der Schachenalpe wirkt von außen her eher bescheiden, beherbergt aber eine überaus prunkvolle Ausstattung. Die Holzvertäfelung im Inneren besteht aus einheimischem Zirbelholz, die einfachen Möbel im Arbeitszimmer und Schlafzimmer sind aus Eichenholz gefertigt. Am imposantesten ist der "Türkische Saal" - hier taucht man in eine Zauberwelt aus "Tausend und einer Nacht" ein. Bunte bleiverglaste Fenster erzeugen märchenhafte Lichtstimmungen im Raum. Ein orientalischer Springbrunnen, bunte, helle Stoffe, ein goldener Leuchter und Fächer aus Pfauenfedern, ein Sternenhimmel an der Decke und in Gold getauchte Wände - dies alles entsprang der Phantasie des Königs.

Passionstheater

Zunächst als eine Bühne über den frischen Gräbern der Pesttoten auf dem Gemeindefriedhof aufgebaut, wird das einfache Holzgerüst der Bühne im Laufe des 17. und 18. Jh. mit Kulissen und Bühnentechnik ausgestattet. 1830 wird die Bühne zum ersten Mal auf dem Platz des heutigen Passionstheaters aufgebaut. Durch verschiedene An- und Umbauten erhält das Theater im Laufe der Jahre sein heutiges Aussehen. 1900 wird der Zuschauerraum mit der noch immer bestehenden Eisengerüstkonstruktion aus sechs hohen Bögen überdacht. 1999 renoviert bietet es seit dem mit den 4.720 vollständig überdachten Sitzplätzen einem weltweiten Publikum größten Komfort und absolute Sicherheit - ein Garant für Aufführungen auf höchstem Niveau auch zwischen den Passionsjahren.

Pilatushaus

Ein Gebäude, das seinen eindrucksvollen Namen von der Ecce-homo-Darstellung an der Gartenlängsseite bekam, ist wohl das berühmteste Werk des Oberammergauer Lüftlmalers Franz Seraph Zwinck (1784). Dargestellt wird, wie zwei Schergen den gefesselten Christus vor den römischen Statthalter Pontius Pilatus führen. An der Straßenfront ist die Auferstehung Christi zu sehen. Diese Wandfläche wird, ebenso wie die Gartenlängsseite, von einer großartigen Architekturmalerei beherrscht. Heute beherbergt das Pilatushaus die "Lebende Werkstatt", in der Sie Künstlern und Kunsthandwerkern über die Schulter schauen können. Das Obergeschoss beherbergt die umfangreiche Hinterglasbild-Ausstellung des Oberammergau Museums.

Oberammergau Museum

Das 1910 eröffnete und in weiten Teilen authentisch erhaltene Oberammergau Museum ist eines der ältesten, bedeutendsten und schönsten kulturhistorischen Museen Bayerns. Seit über 500 Jahren wird in Oberammergau geschnitzt. So zeigt die großartige Sammlung des Museums vielfältige Ausschnitte der Kunst und des Kunsthandwerks vom 17. Jh. bis in die Moderne. Berühmte Krippen, bunt bemaltes Spielzeug, virtuose Genreschnitzereien, Kruzifixe und moderne Bildhauerei sind hier vereint und vergegenwärtigen ein Gesamtbild des künstlerischen und handwerklichen Könnens einer Region über mehrere Jahrhunderte hinweg. Aber auch die Gesellschaftsgeschichte - das Leben der Dorfbewohner, die Handelsstrukturen und der Alltag - ist hier dokumentiert.

Schaukäserei Ettal

In der Schaukäserei Ammergauer Alpen eG, die am 19. August 2005 offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde, erlebt man, wie heute mit modernster Käsereitechnologie der Ammergauer Käse hergestellt wird. Ein Besuch in der idyllisch gelegenen Schaukäserei wird zum unterhaltsamen Erlebnis. Führungen erklären, wie aus frischer regionaler Milch Ettaler Manndl Käse, halbfester Schnittkäse, der spezielle Ettaler Klosterkäse sowie Joghurt, Quark und Butter bereitet werden. Im gemütlichen Brotzeitstüberl kann man anschließend die Vielfalt der einheimischen Käsesorten schmecken und genießen. Und wer möchte, kann diese Produkte, die strengen Richtlinien unterliegen und gentechnikfrei sind, im Laden der Schaukäserei käuflich erwerben.

Zugspitze

Mit 2.962 Metern kratzt Deutschlands höchster Berg am Dreitausender. Und kein Berg bietet so eine Rundfahrt an: mit der Zahnradbahn fährt man zunächst zum Schneeferner-Gletscher auf dem Zugspitzplatt hinauf. Ein kleiner Abstecher zum höchstgelegenen Maibaum und zur höchstgelegenen Kirche Deutschlands bietet sich an. Mit der Gletscherbahn geht es weiter zum "höchsten" Kaffee-Genuss auf den Zugspitzgipfel. Mehrere Restaurants mit grandiosem Ausblick auf die umliegende Bergwelt laden zum Verweilen ein. Nutzen Sie die Chance, vom höchstgelegenen Internet-Terminal Ihre Freunde im Tal zu grüßen. Kurzweilig wird es in der Ausstellung über die Geschichte der Zugspitze und der Zugspitzbahn. Abschließend schwebt man mit der Eibsee-Seilbahn zurück ins Tal.

Franz Marc Museum

Das Franz Marc Museum in Kochel am See ist seit seiner Gründung 1986 dem Werk Franz Marcs gewidmet. In dem modernen Ausstellungsgebäude, in dem 2008 die Ausstellungsfläche auf 700 Quadratmeter erweitert wurde, wird das Werk Franz Marcs in neue Zusammenhänge gestellt. Große Fenster in den Ausstellungsräumen lassen den für die Kunst Franz Marcs und des "Blauen Reiters" grundlegenden Dialog zwischen Kunst und Natur nachempfinden. Durch den Zugewinn der Sammlung Stiftung Etta und Otto Stangl ist eine Gegenüberstellung mit Werken, z.B. der "Brücke"-Künstler, möglich geworden. Auch in der Zusammenschau mit Werken der deutschen Nachkriegsabstraktion wird Franz Marcs Wirkung auf die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewürdigt.

Freilichtmuseum GIentleiten

Als größtes Freilichtmuseum in Oberbayern lädt die GIentleiten zum Spaziergang hoch über dem Kochelsee mit Blick auf die Berge der bayerischen Voralpen ein. Das Museum präsentiert rund 60 historische Bauernhäuser, Mühlen, Werkstätten und Almen auf über 35 Hektar. Die original erhaltenen Gebäude, die hier mit ihrer Einrichtung Balken für Balken wieder aufgebaut wurden, vermitteln beispielhaft regionale Geschichte, Tradition und Wandel der ländlichen Gesellschaft. Auf einem Rundgang durch die historische Kulturlandschaft gewinnen die Besucher einen lebendigen Einblick in das ländliche Leben Oberbayerns - und das von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. In täglichen Handwerksvorführungen lässt sich altes Handwerk neu entdecken.

Schloßmuseum Murnau

Das Schlossmuseum zeigt die mit Murnau verbundene, international bedeutende Kunst-und Literaturgeschichte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Herzstück des Museums bildet die umfangreichste, öffentlich gezeigte Sammlung von Werken Gabriele Münters sowie Arbeiten der Künstler der "NKVM" (Neue Künstlervereinigung München) und des "Blauen Reiter". Die Exponate verdeutlichen, dass in Murnau und Umgebung seit 1908 viele bedeutende Künstler der Moderne ihre Bildmotive fanden und die bayerische Volkskunst - insbesondere die Hinterglasmalerei - kennenlernten. Hier gelang der entscheidende künstlerische Schritt zu einer neuen expressiven Malerei. Besonders hervorzuheben ist die anschauliche Dokumentation zu Ödön von Horvaths literarischem Schaffen in Murnau.

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